Natur- und Umweltschutz

Natur- und Umweltschutz sind für mich untrennbar mit der Land- und Forstwirtschaft verbunden. Beide Bereiche bewirtschaften den größten Teil unserer Landschaft und prägen damit die Lebensräume, die für Artenvielfalt, Klimaschutz und funktionierende Ökosysteme entscheidend sind. Felder, Wiesen, Wälder und Gewässer sind nicht nur Produktionsflächen, sondern Lebensräume für Wildtiere, Insekten, Mikroorganismen und zahlreiche Pflanzenarten. Ohne die Land- und Forstwirtschaft gibt es keinen aktiven Naturschutz und keine nachhaltige Kulturlandschaft.

Viele Maßnahmen, die heute für den Umwelt- und Artenschutz wichtig sind, entstehen direkt auf land- und forstwirtschaftlichen Betrieben: vielfältige Fruchtfolgen, Zwischenfrüchte, Blühstreifen, Agroforstsysteme, Heckenstrukturen, schonende Bodenbearbeitung, klimaresiliente Wälder und extensiv genutztes Grünland. Diese Elemente fördern Biodiversität, verbessern die Bodenfruchtbarkeit, binden CO₂ und stärken die Anpassungsfähigkeit unserer Landschaft an den Klimawandel.

Gleichzeitig ist mir bewusst, dass wir noch nicht überall am Optimum sind. Landwirtschaft und Forstwirtschaft stehen unter wirtschaftlichem Druck, unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben und brauchen Unterstützung, um noch mehr Umwelt- und Artenschutz umzusetzen. Förderprogramme, Forschung, Praxistests und realistische Rahmenbedingungen sind dafür entscheidend.

 

Für mich gehören Wirtschaftlichkeit, Naturschutz, Klimaschutz und Umweltschutz zusammen. Sie schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Eine Landwirtschaft, die langfristig bestehen soll, muss nachhaltig arbeiten. Und ein erfolgreicher Naturschutz ist ohne die Menschen, die tagtäglich draußen auf den Flächen arbeiten, nicht möglich.

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