Politik
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Ein konstruktiver Austausch zwischen Landwirtschaft, Gesellschaft und Politik ist mir besonders wichtig. Viele politische Entscheidungen zu Landwirtschaft und Forstwirtschaft entstehen mit großem Abstand zur Praxis. Oft ist nicht bewusst, welche Auswirkungen bestimmte Maßnahmen für Betriebe, Tiere, Wälder oder ländliche Regionen tatsächlich haben. Mein Ziel ist es, diese Lücke zu schließen.

Ich habe eine Zeit lang im Deutschen Bundestag gearbeitet und dabei wertvolle Einblicke in politische Abläufe und Entscheidungsprozesse gewonnen. Über die Jahre habe ich mir ein großes Netzwerk aufgebaut und fahre bis heute regelmäßig nach Berlin, um an Fachgesprächen teilzunehmen, politische Debatten zu begleiten, Interviews mit Politikern zu führen und Entwicklungen für meine Community verständlich einzuordnen.

Mir ist wichtig, dass politische Entscheidungen die Realität der Betriebe widerspiegeln. Deshalb suche ich gezielt das Gespräch mit Politikerinnen und Politikern, lade sie auf landwirtschaftliche Betriebe ein und zeige vor Ort, welche Herausforderungen in Ackerbau, Tierhaltung, Waldumbau oder Energiewirtschaft tatsächlich bestehen.

Petition & Bauernproteste

Auch während der Bauernproteste war es mir wichtig, nicht nur mitzugehen, sondern den Dialog aktiv mitzugestalten. Gemeinsam mit einer Freundin habe ich eine Petition zum Erhalt der Agrardieselrückvergütung gestartet, die bis in den Deutschen Bundestag gelangt ist. Wir durften vor dem Petitionsausschuss sprechen und haben dort deutlich gemacht, dass ein Wegfall des Agrardiesels ohne praxistaugliche Alternativen für Traktoren und Erntetechnik schlicht nicht umsetzbar ist. Wir haben erläutert, dass dies zu erheblichen Wettbewerbsverzerrungen gegenüber anderen EU-Ländern führen, die Branche zusätzlich finanziell belasten und die Produktionssicherheit gefährden würde. Gleichzeitig haben wir aufgezeigt, welche politischen Rahmenbedingungen notwendig wären, damit langfristig auch umweltfreundliche Alternativen realistisch eingesetzt werden können.

Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche haben heute kaum noch direkten Bezug zu Landwirtschaft, Natur und Tierhaltung. Deshalb ist es mir wichtig, ihnen echte Einblicke zu ermöglichen und Landwirtschaft dort erlebbar zu machen, wo sie stattfindet, draußen, auf dem Hof, im Wald und auf der Wiese.

Ich arbeite regelmäßig mit Schulen, Kindergärten, Jugendgruppen und Organisationen zusammen, um jungen Menschen Landwirtschaft, Tierhaltung, Forstwirtschaft, Wildtiere und Umweltschutz praxisnah zu vermitteln. Dabei geht es mir nicht darum, Meinungen vorzugeben, sondern Grundlagenwissen aufzubauen, Zusammenhänge zu erklären und Interesse für Natur und Tiere zu wecken.

Unser eigener Hof soll zukünftig auch ein Lern- und Erlebnisort werden, an dem Kinder und Jugendliche Kreisläufe verstehen, Tiere erleben und lernen können, wie Boden, Pflanzen, Wald und Wildtiere miteinander verbunden sind.

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